Ludwig Pfeiffer

Weltweit im Einsatz

Im Rahmen Studiums an der Universität Wismar, konnten zwei unserer Praktikanten Auslandserfahrung in Ecuador sammeln. Die beiden haben unser Sanierungsprojekt in Guayaquil acht Monate lang tatkräftig unterstützt.

Über ihre Erfahrungen in Ecuador haben Lisa Schwegmann und Shezad Singh im BDB Landesspiegel 4/2018 berichtet:

Deutsche Ingenieure weltweit im Einsatz

Baustudenten aus Wismar in Ecuador

Ein aktuelles Projekt des Unternehmens Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG ist die Sanierung des Abwasserschutzgebietes La Chala in Guayaquil, Ecuador. Das Wohnviertel im La-Chala-Becken erstreckt sich entlang des Flusses Guayas. Das Gebiet befindet sich auf Meereshöhe und unterhalb des Grundwasserspiegels, weshalb die gesamten Sanierungsarbeiten den Gezeiten ausgesetzt sind.

Aufgrund der umfangreichen Schäden des Kanalnetzes, kommt es zu großen Infiltrationen. Die Rehabilitation soll für eine deutliche Reduzierung der Infiltrationen sorgen und die Kläranlage in die Lage versetzen, den Abwasserabfluss adäquat zu bewältigen.

Dieses Projekt zählt aktuell zu den größten grabenlosen Sanierungsprojekten weltweit und wird von der Weltbank finanziert. Der Umfang des Projektes besteht darin, 120 km Leitung zu reinigen und eine Kanalinspektion durchzuführen sowie ungefähr 90 km Kanal und ca. 400 Schächte zu sanieren. Die Dimensionen reichen dabei von DN150 bis DN1300.

Für die Sanierung des Kanalnetzes werden drei verschiedene Technologien verwendet:

  • Sliplining
  • GFK-Schlauchliner mit UV-Aushärtung  
  • Berstlining

Der Einsatz verschiedener Technologien und die angesprochene Reichweite der Durchmesser machen dieses Projekt einzigartig und sehr interessant.

Bei der Technologie CIPP wird ein werkseitig konfektionierter und mit UP-Harz getränkter Glasfaserliner in den zu sanierenden Kanal eingezogen, mit Luftdruck aufgestellt und anschließend mittels UV-Licht ausgehärtet. Je nach Dimension der alten Rohrleitungen, wird die UV-Lichterkette entsprechend angepasst. Der Durchmesser und die statisch erforderliche Wandstärke sind ein entscheidendes Merkmal für die Dauer des Aushärtungsprozesses. Aufgrund der bestehenden Gegebenheiten entsteht allein für diese Technik schon eine gewisse Individualität.

Die anderen beiden Verfahren werden bei diesem Bauvorhaben hauptsächlich für kleinere Dimensionen verwendet. Das spezielle Verfahren Kurzrohr-Relining der Firma Renos kommt bei kurzen Haltungen von bis zu 15 m zum Einsatz. Renos Kurzrohrmodule werden aus dem Rohstoff PP (Polypropylen) im Spritzgussverfahren hergestellt. Bevor das Neurohr in das Bestandsrohr eingeführt werden kann, werden diese elektrisch zusammen geschweißt. Die hydraulische Kapazität bleibt trotz der geringen Querschnittsänderung aufgrund der guten Fließeigenschaften des Kunststoffes vorhanden. Durch die schnelle und einfache Installation, ist dieses Verfahren sehr effizient und kostengünstig.

Berstlining kommt in Guayaquil nur dann zum Einsatz, wenn im Bestandsrohr ein Kollaps oder größere Schäden wie zum Beispiel Löcher oder große Risse auftreten und das GFK-Schlauchrelining (CIPP) technologisch nicht anwendbar ist. In dem Fall kann das Altrohr nicht als Grundlage benutzt werden und wird mittels Berstlining zerstört und aufgeweitet. In diesem Prozess werden die Scherben in das umliegende Erdreich verdrängt. Das Neurohr wird zeitgleich durch den dadurch entstandenen Kanal eingezogen.

Aus Sicht von Baustudenten sind die Erfahrungen, die man in einem solchen Projekt sammeln kann enorm. Im Vergleich zu Deutschland gibt es viele andere Probleme, die auftreten und bedacht werden müssen. Auch die sozialen Gegebenheiten in einem Land wie Ecuador differenzieren sich sehr von Deutschland, zum Beispiel werden die Bauarbeiten ständig von Sicherheitspersonal begleitet und es sind immer Leute im Einsatz, die bei Unfällen sofort einsatzbereit sind.

Auch Liefer- und Importprobleme beeinflussen die Arbeiten vor Ort. Die Zeitverschiebung von sieben Stunden spielt eine große Rolle in Bezug auf die Kommunikation mit den deutschen Firmen und Mitarbeitern. Daher sind Gespräche und Telefonate mit deutschen Unternehmen nur morgens bis ca. 10:00 Uhr ecuadorianischer Zeit möglich. Darüber hinaus herrscht ein enger E-Mail Kontakt, um die zeitlichen Probleme möglichst zu reduzieren und den Kontakt dennoch aufrecht zu erhalten.

Insgesamt bietet die Arbeit vor Ort eine sehr große Chance für junge Ingenieure, um Erfahrungen zu sammeln wie beispielsweise die Bandbreite der verschiedenen Technologien und in Bezug auf die unterschiedlichen Problemstellungen verglichen mit Deutschland.

Auszug BDB Landesspiegel 4/2018
Auszug BDB Landesspiegel 4/2018

No-Dig Florenz

Die jährliche internationale NO-DIG-Konferenz findet vom 30. September bis 2. Oktober 2019 in Florenz (Italien) statt. Das Thema dieser Veranstaltung ist die Förderung der grabenlosen Technologie und führender Innovationen im unterirdischen Infrastrukturmarkt. 2018 waren insgesamt 510 Besucher und 50 Aussteller an der Messe beteiligt. Seit 1985 werden Fachbesucher jährlich zu weltweit wechselnden Standorten eingeladen.

Und dieses Jahr sind auch wir dabei. Wir möchten diese gute Gelegenheit nutzen unseren Geschäftsbereich Grabenloses Bauen zu präsentieren und um viele Kunden und Lieferanten zu treffen. Besuchen Sie uns am Stand 38!

Expo Mongolia

Dieses Jahr findet in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator die Internationale Bergbau- und Universalgütermesse „Expo Mongolia“ statt. Vom 09. – 11. Oktober 2019 treffen sich die verschiedensten Wirtschaftssektoren, um sich über Neuheiten und innovativen Trends zu informieren. Vergangenes Jahr nutzten 88 Aussteller und insgesamt 2.103 Fachbesucher die Messe als Präsentationsplattform. Die Messe zieht vor allem Hersteller von Ausrüstungen und Technik rund um den Baumaschinen- und Bergbausektor sowie aus den Bereichen Wasseraufbereitung, Energie, Transport und Logistik an. Dieses Jahr werden wir im Rahmen des German Pavillion des VDMA an der Messe teilnehmen.

An den ersten beiden Tagen der Messe organisiert die GSTT (German Society for Trenchless Technology e.V.) in Verbindung mit der Brandenburgischen Wasserakedemie (BWA) ein Symposium „Wasserwirtschaft für die Mongolei“. Ludwig Pfeiffer wird hier einen Vortrag zu Klärwerken halten. Wir freuen uns über die Möglichkeit an der Expo Mongolia teilzunehmen, um unsere aktuelle Präsenz vor Ort zu unterstützen.

Trenchless Balkans

Im Oktober 2018 nahmen wir an der Messe/Konferenz Trenchless Balkans in Sarajevo, Bosnien & Herzegowina teil. Trenchless Balkans ist eine internationale Konferenz und Ausstellung zur Förderung verschiedener Verfahren der grabenlosen Rohrverlegungs- und Sanierungtechniken, wie z.B. der Zustandsbewertung (CCTV-Inspektion und Lecksuche), Bodendurchdringungsradar , Auskleidung ausgehärteter Rohre, eng anliegendes Sliplining, Horizontalbohrtechnik (HDD), Berstlining, Schneckenbohrverfahren, Microtunneling und verschiedener andere grabenloser Techniken.

Wir bedanken uns bei unserem Team (Svetlana Vasiljevic, Ignjat Tanko, Slavisa Djuric und Rastko Jovanović), die unser Unternehmen auf der Trenchless Balkans vertreten haben. Rastko Jovanović informierte die Konferenzteilnehmer in seinem interessanten Vortrag zum Thema verschiedene Verfahren zur grabellosen Rohrverlegung und -sanierung von der Kompetenz unseres Unternehmens.

 

Hargeisa / Somaliland

Letzte Woche hat Slobodan Pilipovic, bevollmächtigter Vertreter des Unternehmens Ludwig Pfeiffer, den Vertrag für unser erstes Projekt in Somaliland unterzeichnet. Im Rahmen des Projektes werden ca. 149 km Trinkwasserleitungen verlegt und vier Wasserreservoire erbaut. Darüber hinaus wird eine Basissanitärversorgung mit öffentlichen Toiletten, einer kleinen Kläranlage und Klärgruben umgesetzt.

Ziel dieser mit Fördermitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzierten Maßnahme ist es, die Trinkwasser- und Basissanitärversorgung der überwiegend armen Bevölkerung in den unterversorgten Stadtvierteln Hargeisas nachhaltig, sozial- und umweltverträglich zu verbessern.

„Somaliland“ erklärte sich 1991 unabhängig, wird bis heute jedoch international nicht anerkannt. Politische Instabilität verhinderte jahrelang dringend notwendige Investitionen. Aufgrund des großen Bevölkerungswachstums und des anhaltenden Flüchtlingszustroms sind die heutigen Zugangsraten zu einer angemessenen Wasserversorgung in Hargeisa gering.

 

Rohrleitungsbau einer Trinkwasserleitung in Jalal Abad

Ort: Jalal Abad, Kirgistan
Jahr: 2016

Wasseraufbereitungsanlage in Bazar Korgon

Ort: Bazar Korgon, Kirgistan
Jahr: 2016

Verstärkung in Magdeburg

Seit dem 01. Januar 2018 gehört die Firma Schottstädt & Partner Tiefbau GmbH aus Magdeburg zu unserer Unternehmensgruppe und ist eine 100%ige Tochter von Ludwig Pfeiffer Leipzig. Das Unternehmen, 1992 als Existenzgründung entstanden, hat sich zu einem mittelständischen Tiefbauunternehmen entwickelt.  Es ist vor allem auf den Bau von Kabel- und Rohrleitungsanlagen spezialisiert. Verbunden mit dem Bereich Straßen- und Wegebau, bietet es Kompletterschließungen für Bebauungsstandorte, vom Telefonanschluss bis zum Abwasserkanal, aus einer Hand. Die Firma unterstützt besonders städtische Versorgungsunternehmen bei der Errichtung sämtlicher Leitungssysteme und genießt durch Fachkompetenz, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowohl regional als auch darüber hinaus einen guten Ruf. Der Unternehmensgründer Bernd-Uwe Schottstädt plant in den Ruhestand zu gehen und bleibt mindestens noch bis Jahresende, neben Frank Menzel und Axel Philipp, Geschäftsführer.

Mit der Eingliederung in unsere Firma, verstärken wir unser Unternehmen in der Magdeburger Region mit über 90 Mitarbeitern und erweitern gleichzeitig unser Leistungsspektrum um den Geschäftsbereich Kabelbau. Insbesondere sind dabei die speziellen Tiefbau-, Verkabelungs- und Montageleistungen für die Herstellung von Telekommunikations- Nieder- und Mittelspannungstrassen bis 30kV hervorzuheben.

Kläranlage in Ureki

Ort: Ureki, Georgien
Jahr: 2018

Kläranlage Yardimli

Ort: Yardimli, Aserbaidschan
Jahr: 2018

Kläranlage Bihac

Ort: Bihac, Bosnien & Herzegowina
Jahr: 2018

Kläranlage Anaklia

Ort: Anaklia, Georgia
Jahr: 2018

Sanierung Chisinau

Die Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG gibt bekannt, dass wir einen 24,3-Millionen-Euro-Auftrag für die Sanierung einer Kläranlage und Installation neuer Schlammbehandlungsanlagen in Moldawiens Hauptstadt Chisinau erhalten haben.

Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau hat mit Passavant Energy & Environment (PE & E), der deutschen Tochtergesellschaft von Drake & Scull International PJSC, einem führenden Ingenieur- und Baudienstleister aus dem Mittleren Osten, eine Konsortium zur Abwicklung der Herausforderungen der komplexen Sanierung gebildet. Beide Partner teilen den Gesamtwert des Projektauftrags zu gleichen Teilen.

Ciprian Neag, der zuständige Regionalmanager, der für das Projekt in Chisinau verantwortlich ist, erklärte: „Die Sanierung der Kläranlage in Chisinau ist der vierte Auftrag von Ludwig Pfeiffer im Jahr 2018 für Kläranlagen. Wir freuen uns, dass unsere Kunden auf unsere Kompetenz im Anlagenbau und der Sanierung von Kläranlagen vertrauen. Wir freuen uns, mit PE & E einen zuverlässigen Partner zu haben und sind überzeugt, dass unser Kunde von unserer kombinierten Erfahrung, Expertise und Projektmanagement profitieren wird. “

Ludwig Pfeiffer ist ein deutsches Familienunternehmen, das Anfang der 1930er Jahre gegründet wurde und sich auf den Neubau von Wasserversorgungs- und Entsorgungsnetzen konzentrierte. Heute arbeiten wir als Full-EPC-Contractor mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern weltweit und wenden die neuesten Technologien für offene und grabenlose Arbeiten an. Die Aktivitäten umfassen den gesamten Wasserkreislauf, von der Gewinnung über den Transport, die Behandlung und Verteilung bis zur Sammlung, Behandlung und Entsorgung. Unsere Aktivitäten umfassen auch andere Arten von Netzwerken wie Gas und Fernwärme. Wir bieten schlüsselfertige Lösungen für den Bau, den Ausbau und die Sanierung von Netzen, Pumpstationen und kompletter Kläranlagen. Unabhängig von Art und Größe des Projekts verfolgen wir einen intelligenten Ansatz mit modernster, nachhaltiger Technologie. Unsere Kunden profitieren dabei von unserer 85-JährigenErfahrung und Know-how.

Seeauslassleitung Frankreich

Die Gemeinde Port Vendres in Südfrankreich, kurz vor der spanischen Grenze, ist Urlaubsidylle pur: Der malerische Hafen, die historische Kirche und nicht zuletzt die nahegelegenen Strände des Mittelmeeres ziehen Jahr für Jahr die Touristen an. Diese staunten im August 2017 nicht schlecht, als im Handelshafen schwere LKW mit Rohren und Bohr-Ausrüstung vorfuhren. Diese waren für eine an der Küste gelegene Baustelle bestimmt, wo das international tätige Bauunternehmen Ludwig Pfeiffer im Auftrag der zuständigen Verwaltung der Kommunen Albères und de la Côte Vermeille in grabenloser Bauweise ein Mantelrohr DN 1200 aus Stahlbeton für eine neue Seeauslassleitung installiert hat.

Zeitdruck in der Hochsaison

Die Bauarbeiten dafür starteten am 1. August 2017 inmitten der Hochsaison der französischen Sommerferien mit der Einrichtung der Baustelle und den Vorbereitungen für die knapp 100 m lange Bohrung. Nur neun Wochen waren dafür veranschlagt worden. Die Zeit war ein kritischer Faktor während der gesamten Bauzeit: Da sich die Wetterbedingungen hier an der Mittelmeerküste schnell ändern und gerade später im Jahr der Wellengang deutlich zunehmen kann, wäre es problematisch gewesen, die eingesetzte Maschine im Herbst oder Winter aus dem Meer zu bergen.

Böse Überraschung im Untergrund

Eine weitere Herausforderung stellte die Bohrung selbst dar: So musste mit einem Gefälle von 9 % durch brüchigen Schiefer gebohrt werden. Im Rahmen der Projektvorbereitung wurde zudem eine Felsspalte in der Bohrachse identifiziert. Hätte man diese nicht entdeckt, so hätte der Förderkreislauf nicht aufrechterhalten werden können.

Bohrkopf in 17 m Tiefe geborgen

Nach der erfolgreich durchgeführten Bohrung musste der Bohrkopf in einer Tiefe von 15 m vom Grund des Mittelmeeres geborgen werden. Anschließend befestigten Taucher die Maschine auf der Unterseite eines Pontons. Auf diese Weise konnten Ponton und Maschine zurück zum Hafen transportiert werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf Seite 8:

https://www.rohrleitungsbauverband.de/images/pdf/rundschreiben/2018-01-rbv-nachrichten.pdf

Berliner Sanierungstage

Der 8. Berliner Sanierungtag fand am 04. September 2018 in Berlin statt. Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützte Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau auch in diesem Jahr die Veranstaltung als Sponsor.

Das Thema „Sanierung“ ist und bleibt der Schwerpunkt des Berliner Sanierungstages. Aber es wird auch über andere verbundene Themen berichtet und diskutiert.
Die begrenzten Finanzmittel auf der einen Seite und die vorhandenen Längen der geschädigten Kanalstrecken auf der anderen Seite machen die ganzheitliche Kanalsanierung zu einem Generationenproblem. Eine Lösung ist nur möglich über mittlere bzw. lange Zeiträume sowie durch den Einsatz strategischer, vorausschauender Maßnahmen. Das Kanalnetz ist immer als Gesamtsystem zu betrachten. Kanäle, Schächte bzw. Bauwerke und Hausanschlusskanäle müssen gleich behandelt werden, d. h. unter gleichen Gesichtspunkten beurteilt werden.

Auf dem diesjährigen Sanierungstag in Berlin verfolgten 250 Teilnehmer die Vorträge von Branchenspezialisten rund um das Thema Sanierung. Herr Singer (Ludwig Pfeiffer Berlin) präsentierte die Baumaßnahme Sanierung einer Trinkwasserleitung DN225 mit einem Saertex H2O Liner am Schöneberger Ufer. Dieser mit styrolfreiem VE-Harz getränkte Liner wurde von unserem Unternehmen erstmalig in Deutschland für die Sanierung einer Trinkwasserleitung eingesetzt.
Noch spannender war die Präsentation unserer Baustelle Rio Subterraneo in BuenosAires / Argentinien von Prof. Hölterhoff. Hier sanieren wir aktuell eine Trinkwasserleitung DN3000 in einer Tiefe von 34 Metern mit einem innovativen Schlauchreling Verfahren. Da die Sanierung der Altleitung im laufenden Betrieb durchgeführt wird, müssen alle Arbeiten durch Taucher ausgeführt werden.

http://www.berliner-sanierungstage.de/downloads/Flyer_GSTT_2018.pdf

Kläranlage Kystendil

Ort: Kystendil, Bulgarien
Jahr: 2015

Seeauslassleitung Port Vendres

Ort: Port Vendres, Frankreich
Jahr: 2017

Sanierung in Guayaquil

Ludwig Pfeiffer arbeitet aktuell an einem großen Projekt in Guayaquil, Ecuador. Im Rahmen dieses Projektes wird eine Inspektion und Säuberung des Abwassernetzes auf 500 km Länge durchgeführt. Darüber hinaus werden mehr als 80 km des Abwassernetzes saniert. Dafür setzt Ludwig Pfeiffer zum größten Teil grabenlose Sanierungstechnik ein. Das Projekt wurde im Januar 2017 gestartet.

Am 7.12.2017 wurde der erste Meilenstein des Projektes erreicht: zwei km Sammler konnten bereits saniert werden. Aus diesem Grund besuchte der Bürgermeister von Guayaquil, Jaime Nebot, die Baustelle von Ludwig Pfeiffer. Zur Sanierung des Abwassernetzes wird ein SAERTEX-LINER abgewickelt und von einem Fahrzeug in die bestehende Abwasserleitung eingeführt. Dieser Prozess wird mithilfe von hochwertigen technischen Roberter und anderen Geräten unterstützt, die u.a. der Status des Altrohres diagnostizieren, erklärte José Luís Santos, Geschäftsführer von unserem Kunden EMAPAG. Nach der Analyse des Altrohres wird ein mit Harz getränker Polyester Schlauchliner in das Altrohr eingeführt, aufgeblasen und mithilfe von UV Licht ausgehärtet. Dieser neue Schlauchliner ersetzt dann das Altrohr.

Der Projektleiter Fernando Valderrama erklärte, dass die Sanierungsarbeiten der Firma Ludwig Pfeiffer sich auf eine Länge von über 80 km des Abwassernetzes der Stradt Guayaquil erstrecken, davon 42 km Sammler und 48 km Zuläufe.“Die neuen Rohrleitungen werden die Stabilität und Kapazität sicherstellen, sowie dafür Sorge tragen, dass es zu keiner Infiltration des Grundwassers durch Abwasser kommt. Von diesem Projekt werden 325.000 Personen profitieren”, so Nebot.

Das Projekt soll bis Ende 2019 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf über $ 20 Mio., fügte der Bürgermeister im Rahmen seines Baustellenbesuchs hinzu.

Ecuador_Guayaquil

Neubau einer Abwasseranlage

Ort: Granada, Nicaragua
Jahr: 2016

Neubau von Druckwassertanks

Ort: Imam Sahib, Afghanistan
Jahr: 2015

Sanierung des Trinkwassernetzes

Ort: Hong Kong, VR China
Jahr: seit 2006

Unterquerung einer Landebahn mittels HDD

Ort: Phnom Penh, Kambodscha
Jahr: 2015

 

Neubau eines Wasserturms

Ort: Jìrí Zdenek, Tschechische Republik

Microtunnelprojekt

Ort: Barrage de Bimont, Frankreich
Jahr: 2016

Erweiterung des Wassernetzwerks

Ort: Region Béziers, Frankreich
Jahr: 2012

Verlegung einer Elektroleitung unter den Gleisen des SNCF

Ort: Combs la Ville, Frankreich
Jahr: 2012

Bau einer Freigefälleleitung

Ort: Canal des Couteaux – Roubaix, Frankreich
Jahr: 2014

Zubringerleitung Laichinger Alb

Ort: Stuttgart, Deutschland
Jahr: 2008

Sanierung einer Wasserkraftanlage

Ort: Odertalsperre, Bad Lauterberg, Deutschland
Jahr: 2014-2015

Robotersanierung eines Kanals

Ort: Cheb, Tschechische Republik
Jahr: 2015

Sanierung eines Pumpwerks, Bau von Hallenerweiterungen sowie Trinkwasserleitungen

Ort: Kolba, Deutschland
Jahr: 2010-2011

grabenlose Erneuerung einer Abwasserdruckleitung

Ort: Berlin, Deutschland
Jahr: 2014-2015

PE Auskleidung Sole- und Aussolleitungen

Ort: Ohrensen, Deutschland
Jahr: 2015-2016

Sanierung einer Transportleitung

Ort: Garbsen, Deutschland
Jahr: 2015

Reinigung, TV-Untersuchung und Erneuerung von Abwasserkanälen in einer Freihandelszone

Ort: Luzón, Philippinen
Jahr: 2014

Bau eines Stahbetonbehälters mit Rohrbrücken und Edelstahlleitungen

Ort: Leuna, Deutschland
Jahr: 2014-2015

Bau einer Rohwasserleitung, offene Auswechslung und oberirdisch verlegter Bypass

Ort: Dresden, Deutschland
Jahr: 2015-2016

Bau eines Regenrückhaltebeckens mit Stauraumkanal

Ort: Leipzig, Deutschland
Jahr: 2013-2014

Bau einer Sammelleitung, Zugbildungsanlage DB Knotenpunkt

Ort: Halle/Saale, Deutschland
Jahr: 2014-2015

Inlinersanierung mit Ei- und Kreisprofil

Ort: Pardubice, Tschechische Republik
Jahr: 2016

Inlinersanierung auf einem Flugplatz

Ort: Odolena Voda, Tschechische Republik
Jahr: 2015-2016

Grabenlose Erneuerung einer Hauptversorgungsleitung

Ort: Leipzig, Deutschland
Jahr: 2015

erdverlegte Stahl-Wasserleitung im Stollen

Ort: Borna, Deutschland
Jahr: 2015-2016

Sanierung eines Mischwassersammlers

Ort: Gera, Deutschland
Jahr: 2015

Expo 2015 – Ableitung des Abwassers

Ort: Mailand, Italien
Jahr: 2015

 

Umverlegung einer Erdgasversorgungsleitung, Stopple-Verfahren

Ort: Mutters, Österreich
Jahr: 2015

 

Bau einer Trinkwasserleitung, offene Auswechslung im innerstädtischen Bereich

Ort: Dresden, Deutschland
Jahr: 2014

Erneuerung der Wasserversorgung

Ort: Versailles, Frankreich
Jahr: 2014

 

Unterquerung der Start- und Landebahn einer US-Airbase

Ort: Bagram, Afghanistan
Jahr: 2014

 

Bau von Hauptsammlern, Druckleitungen und Pumpstationen zur Entwässerung

Ort: Mersin, Türkei
Jahr: 2013–2015