Ludwig Pfeiffer

Rolldown

Rohrstrangrelining im Rolldown-Verfahren ist eine wirtschaftliche Lösung für den innerstädtischen Bereich und für lange Sanierungsstrecken. Im Bereich von DN 100 bis DN 500 sind Längen bis zu 1000 m kein Problem.


Der Inliner besteht aus handelsüblichen PE-Rohren, die vor Ort im Stumpfschweißverfahren verbunden werden. Um einen Einzug zu ermöglichen, wird der Querschnitt des Inliners in der Rolldown-Maschine verringert. Mit ihren paarweise angeordneten Rollen bewirkt die Maschine eine Reduktion des Durchmessers um bis zu 10 %. Die Geschwindigkeit der Verformung beträgt ein bis drei Meter pro Minute. Nach dem Einzug werden die Rohrenden verschlossen und der Inliner wird mit Wasserdruck beaufschlagt. Dadurch dehnt er sich wieder auf seinen ursprünglichen Durchmesser aus und legt sich Close-Fit an die Rohrinnenwand an. Das Ergebnis ist eine Leitung in Neurohrqualität. Die Statik des Inliners erfordert keinerlei Tragfähigkeit der Altrohrleitung. Das PE-Material garantiert hervorragende hydraulische Eigenschaften sowie eine hohe Korrosionssicherheit.

Die Vorteile

  • Reduktionsverfahren nach GW 320-2
  • schneller Einbau durch Stranglängen von über 1000 m
  • Einsatz auch bei statisch nicht mehr tragfähigen Rohrleitungen
  • Innendruck bis PN 16 ohne Mitwirkung des alten Rohres
  • Verformung ohne Erwärmung
  • hervorragende Hydraulik durch glatte Innenflächen
  • keine Probleme durch Korrosion von innen
  • kostengünstig durch Verwendung von Standard-PE-Material
  • zertifiziertes Fachunternehmen nach DVGW R 3