Ludwig Pfeiffer

Kurzliner

Das Kurzlinerverfahren ist ein Reparaturverfahren für partielle Schaden an Kanälen. Die Abdichtung erfolgt dabei durch einen Kurzschlauch, der in den schadhaften Abschnitt eingebracht wird.


Nach der Reinigung der schadhaften Rohrleitung werden die reparaturbedürftigen Stellen mit einer Videokamera lokalisiert und exakt eingemessen. Anschließend wird ein Packer mit dem mit Harz getränkten Kurzschlauch an der entsprechenden Stelle in Position gebracht.

An der Reparaturstelle wird der Umfang des Packers mit Druckluft erweitert und der Kurzschlauch so an die Rohrinnenwand gepresst. Das überschüssige Harz tritt aus und verschließt vorhandene Risse und Löcher. Nach kurzer Zeit härtet das Harz aus und bildet mit dem Gewebeschlauch einen kraftschlüssigen Verbund. Der Rohrdurchmesser wird durch den Gewebeschlauch nur unwesentlich verkleinert. Nach der Aushärtung wird der Packer entlüftet und aus der Leitung gezogen.


Einsatzmöglichkeiten

  • Abdichtung von Fremdwassereinbrüchen
  • Verschluss von Längs- und Querrissen
  • dauerhafte Instandsetzung bei Rohrbruch und Scherbenbildung
  • Überbrückung von Lageabweichungen
  • wirksames Unterbinden von Wurzeleinwuchs und Wucherungen
  • ausgezeichnete Ergebnisse bei Korrosionsschäden und Korrosionsschutz
  • Uneingeschränkt einsetzbar in öffentlichen Kanälen und Hausanschlussleitungen

 

Die Vorteile

  • keine Erdarbeiten
  • keine Verkehrsbeeinträchtigung
  • ökologisch geprüfte Materialien
  • garantiertes Mischverhältnis der Materialien in umweltgerechter Verpackung
  • breites Packersortiment ermöglicht Reparaturen für Nennweiten
    von DN 100 bis DN 800
  • optimales Sanierungsergebnis durch perfekt aufeinander
    abgestimmte Materialien
  • Sanierungsvorgang erfolgt unter ständiger Kameraüberwachung